Die Suchmaschine des Deutschen Bildungsservers für Weiterbildungskurse
IWWB und DIPF-Logo

Digitalisierung erfordert, die Interessen der Beschäftigten mit einzubinden

Land Rheinland Pfalz   Regierung

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Weiterbildung ist Garant für eine moderne Arbeitswelt 

»Das Bildungsfreistellungsgesetz hat sich in unserem Bildungssystem bewährt«, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des Bildungsfreistellungsgesetzes. »Lebenslanges Lernen ist in unserer Gesellschaft von großer Bedeutung. Daher ist es wichtig, dass die rheinland-pfälzischen Beschäftigten seit 1993 das Recht haben, sich für Veranstaltungen der beruflichen oder gesellschaftlichen Weiterbildung freistellen zu lassen«, so die Ministerpräsidentin.

Gerade in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung und des gesellschaftlichen Wandels sei es wichtig, den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen die Chance auf Weiterbildungsveranstaltungen zu ermöglichen. »Im Digitalisierungsprozess müssen die Interessen der Beschäftigten mit eingebunden sein. Nur wenn die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in der Lage sind, diese Entwicklung zu verstehen und selbstbewusst zu gestalten, können wir die Chancen der Digitalisierung nutzen«, so die Ministerpräsidentin.

Den zunehmenden Bedarf an Weiterbildung zeige auch die politische Entwicklung der letzten Jahre: Demokratie, Weltoffenheit, Respekt und Toleranz könnten in unserem Land nicht automatisch als gesichert angesehen werden. »Diese Grundelemente unserer Verfassung, die für den Zusammenhalt in unserem Land so wichtig sind, können nur durch das aktive und engagierte Eintreten von möglichst vielen Menschen bewahrt werden. Politische Bildung ist hierfür von großer Bedeutung. Sie kann dazu beitragen, ein Gemeinwesen zu erhalten, in dem unterschiedliche Interessen und Meinungen fair und offen verhandelt werden und in dem Hass und Gewalt keinen Platz haben«, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

»Nur wenn möglichst jedem Beschäftigten ein ausreichendes Zeitbudget für Bildungszwecke zur Verfügung steht, ist die Anforderung, lebenslang zu lernen, auch realistisch und zumutbar. Das Bildungsfreistellungsgesetz war hier ein entscheidender Schritt. Durch die deutliche Erhöhung der Haushaltsmittel unterstützen wir die vielfältigen Angebote unserer Partner in den Weiterbildungseinrichtungen. Damit würdigen wir ausdrücklich den Beitrag, den die Volkshochschulen und die freien Träger zur Weiterentwicklung der Weiterbildung in Rheinland-Pfalz leisten. Denn ‚Bildungszeit ist Zukunftssicherung‘, davon bin ich überzeugt«, ergänzte der zuständige Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Konrad Wolf.

»Wir haben in den vergangenen 25 Jahren viel erreicht. Und wir stellen uns weiter den aktuellen Herausforderungen, um zum Wohle der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen Gutes zu erreichen«, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.


(15.04.2018, prh)

vergleiche: Bildungsurlaub in Deutschland

 

In Neuigkeiten & Terminen

IWWB vernetzt

Diese Seite teilen auf

Facebook Facebook g+ Google+  

t Twitter

Immer aktuell informiert per

Facebook Facebook t Twitter

o)) RSS

Zum Seitenanfang